Heinz war mal wieder spät dran, denn der Flieger, der ihn in den Urlaub bringen sollte, ging schon in einer Stunde. Er war aber noch am Kofferpacken und wusste nicht so recht, was er mitnehmen sollte. Hier in den Bergen war es eher kalt, aber er wollte ja in den Süden um Urlaub zu machen.
So stopfte er einfach alle seine Sommersachen in den Koffer, ohne darauf zu achten, wie schwer er werden würde. Er war schon öfter wegen Übergepäck am Flughafen zur Kasse gebeten worden und musste draufzahlen, was seine Stimmung, bei diesen Gedanken, auch nicht verbesserte. Er hasste es, wen er unter Zeitdruck war. R blieb aber keine Zeit zum überlegen. Hastig schloss er den Koffer und die kleine Reisetasche, die als Handgepäck gedacht war und begab sich Richtung Wohnungstür.
Gerade als er sie von außen abschließen wollte, kam eine Nachbarin, die er schon am Vortag darum gebeten hatte, während seiner Abwesenheit in seiner Wohnung nach dem rechten zu schauen. Das Übliche halt, Briefkasten lehren, Blumen gießen und Lüften.
Obwohl sie sehr hilfsbereit war, war sie auch sehr gesprächig, das er jetzt gar nicht gebrauchen konnte, denn er war zeitlich mehr als eng dran.
Schnell beendete er das von ihr begonnene Gespräch und nahm seinen Koffer, der ihm jetzt selbst sehr schwer vor kam. Ihm war klar, dass er wieder für sein Übergepäck bezahlen müsste. Diese Gedanken lenkten ihn aber auch ab. Das Taxi stand schon vor der Haustür, dass er schon gerufen hatte und brachte ihm zum Flughafen. Hastig steig er aus und ging zum Abfertigungsschalter, wo auch sein Gepäck gewogen werden würde.
Wie schaffte er s, trotz seines Übergepäcks, ohne Aufpreis in das Flugzeug zu kommen?