Schadenersatzklage





Schadenersatzklage


Die letzten Wochen war es sehr kalt und der Schnee wollte gar nicht mehr aufhören, vom Himmel zu fallen. Heinz musste aber jeden morgen zur Arbeit durch einen Park, der zwar für den öffentlichen Fußgängerverkehr freigegeben war, aber dennoch fast nie vom Eis und Schnee befreit war. Es gab schon einige Schadenersatzklagen gegen die Stadt, weil Fußgänger, die sich rutschend durch den Park bewegen mussten, gestolpert und gestürzt waren. Die Stadt versprach zwar Besserung, aber bedingt durch fehlendes Geld wurde die Lage nicht viel besser und die Menschen fühlen sich alleine gelassen. Sicherlich gab es auch einen anderen Weg, als den durch den Park, aber dieser Weg war auch bei weiten länger und jeder wollte ja so wenig wie möglich laufen.

Erst gestern hatte Heinz einen anderen Mann stolpern sehen, der dann hingefallen ist. Als dieser dann weiterging, nach dem er sich schmerzvoll aufgerichtet hatte, humpelte er auch auf dem rechten Bein.

Heinz hatte sich gerade angezogen, zog die Wohnungstür hinter sich zu und hoffte in Gedanken, dass er auch heute wieder unbeschadet zur Arbeit kommen würde. Der Schnee der Nacht war natürlich wieder nicht weggeräumt gewesen. Langsam mit kleinen Schritten versuchte er durch den Park zu kommen, bis ihm ein Mann entgegen kam. 

Da der Weg hier besonders schmal war, musste er zur Seite, wo der von der letzten Nacht gefallene Schnee noch nicht runtergetrampelt war und hatte sogar so was wie festen Stand. Der ihm fremde Mann rutschte auf dem normalen Weg an ihm vorbei. Als Heinz seinen Weg fortsetzen wollte, hörte er hinter sich die Geräusche, die der nun fallende Mann von sich gab. Schnell drehte er sich um und wollte helfen. 

Als dieser ihn auf sich zukommen sah, rappelte er sich hastig auf und machte sich so schnell, wie es auf dem rutschigen Boden möglich war, davon. Heinz schaute etwas verdutzt hinterher und konnte sich aber keinen Reim darauf machen.

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Nachdenklich ging er weiter seines Weges und hatte dann auch diesen fremden Mann vergessen, denn er brauchte alle Aufmerksamkeit, um nicht selbst auszurutschen und hinzufallen.
Abends, als Heinz wieder nach Hause ging, war der Park nun vom Schnee beseitigt und so konnte er aufrecht und mit umsichtigen Blick gehen. Ungefähr in der Mitte des Parks sah er plötzlich den fremden Mann von heute morgen auf einer Parkbank sitzen. Er schaute erstaunt rüber und auch der fremde Mann schien ihn wieder zu erkennen, denn diesmal lächelte er und bewegte seinen Kopf in ein leichtes nicken, was wohl eine Gruß darstellen sollte.
Warum war er aber heute morgen eilig davon gerannt?  
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