Der Wohnungseinbruch





Ein Wohnungseinbruch

In seiner Wohnung fühlt man sich sicher und kaum einer denkt daran, dass dort ein Unbefugter sein Unwesen treibt. Gunner ging einer normalen Arbeit als Verkäufer nach und war dadurch den ganzen Tag nicht zu Hause. Früh verließ er seine Wohnung gegen sieben Uhr und abends kann er selten vor neunzehn Uhr nach Hause. Er wohnte in einem Mehrfamilienhaus und hatte auch ein gutes Verhältnis mit seinen Nachbarn, die fast alle schon genauso lange in dem Haus wohnten, wie er selbst.

Als er gerade in seiner Wohnung angekommen beziehungsweise vor dem Haus war, sah er die Polizeiautos vor dem Haus, die neugierige Passanten fernhielten, die unbedingt sehen wollten, was sich da abspielte. Gunner ging wie von selbst immer schneller und wollte gerade an einem Polizisten vorbei, als dieser ihn auch aufhielt. 

Er erklärte dem Polizisten kurz, dass er hier wohnte und in seine Wohnung wollte. Noch glaubte er nicht, dass gerade etwas mit seiner Wohnung passiert sein sollte. Der Beamte fragte nach seinen Namen und erzählte etwas von einem Wohnungseinbruch, der hier im Haus stattgefunden hatte. 

Gunner hörte zu und ging dann an den Polizisten vorbei. Seine Wohnung lag im dritten Stock. Umso mehr Stufen er hochging, umso unruhiger wurde er, weil er bisher noch nichts von einem Wohnungseinbruch erkennen konnte. Langsam hatte er Angst, dass es doch seine Wohnung sein könnte, in die eingebrochen worden war. Er hatte zwar keine Wertsachen oder viel Geld in seiner Wohnung, aber für einen Einbrecher würde es sich doch lohnen, denn Gunner hatte eine wertvolle Münzsammlung, die er von seinem Vater geerbt hatte. Er konnte damit zwar nichts anfangen, aber weil sie seinem Vater gehört hatte, konnte er sie nicht verkaufen.

Die letzten Stufen zu seiner Wohnung rannte er fast schon und nun konnte er auch erkennen, dass sich Polizisten in seiner Wohnung aufhielten. Deutlich konnte er auch die Einbruchsspuren an der Wohnungstür erkennen. Gunner bekam ganz weiche Knie und musste sich erst mal auf die Treppe setzen.

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