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Das Manko bei der Inventur?
Wie jedes Jahr die Angestellten eines Kaufhauses die Aufgabe eines Jahresinventur durchzuführen. Die diesjährige Inventur wird am kommenden Samstag stattfinden, wo das Kaufhaus ausnahmsweise geschlossen wird. Die Angestellten des Kaufhauses freuten sich auf dieses Wochenende nicht, denn es bedeutete immer sehr viel Arbeit und dauerte bis spät in den Abend und manchmal musste auch am Sonntag die Inventur noch fortgesetzt werden.
Für die Angestellten war dieses Wochenende dann immer verlaufen.
Der Kaufhallenleiter legte immer großen Wert darauf, dass die Angestellten alle anwesend waren. Keiner durfte sich an diesem Inventurtag frei nehmen.
Fred war mit zwei weiteren Verkäufern damit beauftragt, alle Kommunikationsgegenstände, wie Handys und Computer auf den richtigen Warenbestand hin zu überprüfen. In den vergangenen Jahren war oft eine große Differenz zwischen den eigentlich vorhanden sein müssenden Handys, als es wirklich noch im Lager gab. Ab und an wurde auch ein Ladendieb erwischt, der ein Handy stehlen wollte, aber alle Ladendiebe konnte man einfach nicht fassen. Es gab zwar auch einen Kaufhausdetektiv, aber wenn dieser im Laden war, bleiben die Monitore unbeobachtet und außerdem kannte viele Diebe den Kaufhausdetektiv und wussten dann ganz genau, wenn er im Laden herumging, konnte sie in einer Kaufhausecke ihr Diebesgut ungesehen einstecken. Es gab natürlich auch Bandaufzeichnungen der Videoüberwachung, aber im nachhinein die Ladendiebe zu identifizieren und zu überführen, war ein großer Aufwand, so mal das Diebesgut meist schon verkauft wurde.
Auch den Wechsel des Kaufhausdetektivs wurde schon in Erwägung gezogen, aber die dann anfallenden Personalkosten wären sehr hoch. So wurde auch den Verkäufern eine Provision angeboten, für jeden Ladendieb, den sie erwischten.
Das Alles hatte zwar schon für eine Verringerung der Diebstähle gesorgt, aber reichte noch nicht aus.
Jetzt bei der Inventur würde sich wieder herausstellen, wie viele Dinge gestohlen wurden. Kaum hatten sie drei Handyvarianten durch, stellten sie auch schon ein Minus von 16 Handy zum Betstand fest, der hätte eigentlich da sein müssen. Das ging ja schon mal gut los und auch wenn den anderen Warenbeständen stellten sich immer wieder Differenzen heraus.
Fred dachte schon, hier kann doch was nicht stimmen, denn wenn er alles überschlug, fehlen hier bei weiten mehr Geräte, als im vergangenen Jahr. Als wenn hier jemand einen Lagerdiebstahl begannen hätte, denn es fehlten vor allem auch Computer, die man ja nicht einfach so an der Kasse vorbei aus dem Kaufhaus tragen konnte, wenn man sie nicht bezahlt hatte.
Gab es hier mehr als nur kleine Ladendiebe?
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