Der Schuhabdruck |
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Der Schuhabdruck Vor dem Fenster sah der Kommissar einen großen Schuhabdruck, der von einem schweren Mann sein musste, denn der Abdruck war sehr tief. Schnell rief er die Spurensicherung, damit sie einen Gipsabdruck von diesem Schuhabdruck machen konnten. Im Laufe der Ermittlungen sollte dieser Schuhabdruck noch eine entscheidene Rolle spielen, auch wenn er den Täter nicht überführte, sondern genau das Gegenteil bedeutete. Der Kommissar ging nun in die Nachbarschaft um eventuelle Zeugen für den Wohnungseinbruch zu befragen. Oft will ja keiner etwas gesehen haben, aber heute hatte er Glück und ein Mann im mittlerem Alter hatte einen anderen Mann gesehen, der auf der einen Art schnell wegrennen wollte und auf der anderen Art nur langsam vorwärts kam, weil er scheinbar etwas sehr schweres trug. Schnell überschlugen sich die Gedanken des Kommissars, der sofort an den Schuhabdruck dachte, aber dann wurde ihm bewusst, dass der Schuhabdruck zum Fenster, wo der Einbruch statt fand, zeigte. Gab es zwei Einbrecher? Dieser machte einen sicheren Eindruck, als hätte er den Kommissar erwartet. Auf die Frage, ob er etwas gesehen hätte, schüttelte er den Kopf. Im Hintergrund sah der Kommissar einige Gegenstände auf der Kommode und auch ein paar Schuhe, die für den vor ihm stehenden Mann eigentlich viel zu groß waren. Auch das Gewicht stimmte überhaupt nicht, denn der Einbrecher müsste viel schwerer gewesen sein, wenn man an den Schuhabdruck dachte. So ging er wieder zum nächsten Haus, ohne aber von den Gedanken abkommen zu können, dass dieser Mann etwas mit dem Einbruch zu tun haben könnte. Die weitere Nachbarschaftsbefragung ergab nichts weiter und so machte sich der Kommissar wieder ins Haus, in dem eingebrochen wurde.
Dort sprach er mit der Spurensicherung, die von vielen weiteren Schuhabdrücken in allen Zimmern sprach, aber noch nicht alle Spuren ausgewertet hatten. |
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