Gerichtsverhandlung





Zeuge einer Gerichtsverhandlung

Ganz überrascht ging Mike die Treppen zu seiner Wohnung hinauf und schaute auf den Absender, der auf dem Brief stand, den er gerade aus seinem Briefkasten geholt hatte. Dort stand in klaren Buchstaben Amtsgericht. In Gedanken ging er die letzten Wochen und Monate durch, was er da alles gemacht hatte, um eine Erklärung für sich zu finden, was ein Gericht von ihm wollte. Oben angekommen, ging langsamen Schrittes in die Küche und öffnete mit leicht zitternden Händen des Umschlag vom Amtsgericht.

Unter seiner Anschrift konnte er auf dem sehr förmlich geschriebenen Blatt die Worte Zeugenvernehmung und Gerichtsverhandlung lesen. Etwas beruhigt, dass er wohl selbst nichts angestellt hat und nur als Gerichtszeuge eine Aussage machen sollte, las er den ganzen Brief. Im Kern ging es wohl darum, dass er an einem Abend des letzten Monats an einem Ort gesehen worden war, wo ein Einbruch stattgefunden hatte.

Nach kurzen überlegen kam Mike darauf, dass er an diesem Abend im Kino war und auf dem Weg nach Hause an dieser im Brief vom Amtsgericht aufgeführten Strasse vorbeikam. Er konnte sich aber nicht daran erinnern, dass er etwas Auffälliges gesehen hatte.

Die Gerichtsverhandlung, wo er als Zeuge aussagen sollte, war in der kommenden Woche.

Mike hatte noch nie etwas mit einem Gericht zu tun gehabt und überlegte, ob er sich einen Rechtsanwalt suchen sollte, denn man konnte ja nie wissen, was bei so einer Gerichtsverhandlung alles auf einen zukam. Sichtlich wurde er nervöser und wollte nun unbedingt mit jemanden sprechen, damit er sich beruhigen konnte.

Er steckte den Brief vom Gericht wieder in den Umschlag und dann in seine Jacke, die er dann anzog und zur Wohnungstür ging. Wie von selbst trugen ihnen seine Beine zu dem Ort, wo der Einbruch stattgefunden haben sollte. Da es nicht weit von seiner Wohnung entfernt war, kam Mike dort nach etwas zehn Minuten an und schaute sich um. Da der genaue Tatort nicht beschrieben war, schaute er sich um, ob er irgendwelche Spuren entdecken konnte. Nichts konnte er sehen und so machte er sich auf den Weg zu einem Bekannten, mit dem er reden wollte. 

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Immer wieder flogen vor seinem geistigen Auge die Worte des Briefes vom Gerichts und bildlich die Worte Zeugenvernehmung und Gerichtsverhandlung.

Bei seinem Bekannten angekommen, war er enttäuscht, denn dieser machte auch nach mehreren Klingeln nicht auf und so ging Mike wieder nach Hause.

Die ganzen Tage bis zu dieser Gerichtsverhandlung war Mike sehr aufgewühlt und überlegte immer wieder, was das Gericht von ihm wollte.

Als es endlich soweit war, ging Mike zu dem Gerichtsgebäude. Den Brief, die Aufforderung zur Zeugenaussage in der Hand, wandte er sich an den Beamten, der hinter dem Tisch stand. Dieser schickte ihn eine Treppe höher. Als Mike vor dem Gerichtssaal ankam, schaute er sich um. Neben den vielen Menschen, die wohl auch Zeugen, Rechtsanwälte und Beamte des Gerichts waren, sah Mike einen Mann, der neben zwei Polizisten stand. Plötzlich fiel es ihm wieder ein. Dieser Mann war an diesem besagten Abend.....
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