Ein schlechter Urlaub





Der Urlaub

Christian und seine Familie freuten sich schon das ganze Jahr auf ihren Urlaub, der in etwa zwei Monaten beginnen sollte. Seinen Urlaubsantrag hatte er schon zu Jahresbeginn abgegeben und wurde auch schon vom Chef seiner Anwaltskanzlei, wo er arbeitete, bewilligt. Den schönen Wochen, auf die sich ja wohl jeder freut, sollte nichts mehr entgegen stehen. In Gedanken spielten sie schon die Tagesabläufe durch, denn Christian wollte nicht nur am Strand liegen, sondern im Urlaub auch etwas erleben. Sie hatten sich ein Ferienhaus an der östlichen Ostsee ausgesucht, was im Internet sehr schön beschrieben wurde. Die Bilder von diesem Ferienhaus, was auf einen kleinen Hügel stand, hatten sie überzeugt, denn das Ferienhaus machte den Eindruck, dass es etwas abseits vom üblichen Urlaubsgebiet la, was ihnen allen sehr entgegen kam. Sie mochten den Trubel nicht und hatten daher auch einen Individualurlaub mit eigener Anreise und ohne Tagesprogramm ausgesucht.
Die letzten Wochen waren angebrochen, wo Christian noch in die Kanzlei zum arbeiten musste, aber da er ein zuverlässiger Anwalt war, erledigte er trotz aller Urlaubsfreuden seine Aufgaben korrekt. 
Am letzten Arbeitstag hatte er Kuchen, den seine Frau gemacht hatte, mitgebracht und war gerade dabei Kaffee zu kochen, als sein Chef, ein sehr angesehener Rechtsanwalt, ins Büro kam. Da Christian den Blick des Rechtsanwaltes schon kannte, war er auf das Schlimmste gefasst. Zu seiner Überraschung wollte ihm sein Chef aber nur einen guten Urlaub wünschen. Christian hatte schon befürchtet, dass wieder ein wichtiger Mandant der Anwaltskanzlei aufgetaucht war und er seinen Urlaub verschieben müsste. Dies wäre nicht das erste Mal.
Der Tag verlief aber ohne besondere Vorkommnisse und bis zum Feierabend gab es nichts und so verabschiedete er sch bei seinen Anwaltskollegen und seinen Chef, die ihm alle einen schönen und guten Urlaub wünschten.
Zuhause angekommen, waren schon alle Koffer gepackt, denn darum brauchte er sich nicht zu kümmern. Das machte seine Frau immer, weil sie dann sicher war, dass auch er alles dabei hatte, was er brauchte.
Trotzdem kontrollierte er noch einmal die Reservierung des Ferienhauses, die sonstigen Papiere und ging zum Auto, wo er anfing, die Koffer zu verstauen. Am nächsten Morgen sollte es losgehen und darum wurde heute alles fertig gemacht. In großer Vorfreude ging er noch einmal um das Auto herum, ob alles in Ordnung ist, den auch hier wollte er keine Überraschungen erleben. Nichts sollte den Urlaub stören.
Früh stand er morgens auf und roch schon den Kaffee, den er noch trinken wollte. Frühstück war nicht so sein Ding, aber einen schönen Kaffee ließ er sich nie entgehen.
Die Autofahrt dauerte ca. sechs Stunden und voller Vorfreude verließ er die Autobahn, von wo es noch 30 km bis zum Ferienhaus waren. 

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Das kleine Dorf, wo sich das Ferienhaus an einer Bucht der Ostsee befand, lag genau vor ihnen. Sein Blick schweifte über das Wasser, bis er ins Dorf hinein kam und dort drei weitere Autos und einen Wohnwagen sah, die quer zur Fahrtrichtung einfach wild parkten. Da er ein ordnungsliebender Mensch war, fiel ihn das sofort auf. Dann sah er einen Mann im Anzug, der wild mit einigen Menschen diskutierte und immer wieder verzweifelnd die Schulter hob. Als Christian die Fensterscheibe runterdrehte, konnte er nur Wortfetzen verstehen, die ihm aber reichten, um zu verstehen, dass dies wohl sein schlechtester Urlaub werden würde. Er hatte als Rechtsanwalt genug Fälle erlebt, um zu verstehen, was diese Worte der diskutierenden Menschen bedeutete. Das ihm das als Anwalt passieren konnte. 
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