Der Autohandel |
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Ist ein seriöser Autohandel? Das würde nicht einfach sein, aber Jens brauchte für seine tägliche Arbeit ein Auto, denn er musste Mobil sein. Seinen Beruf als Vertreter hätte er sonst nicht weiter ausführen können. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln war da nichts zu machen. Schon jetzt musste er mit dem Bus zum Autohandel fahren. Noch war es früh am Tag und er hatte sich heute extra dafür ein paar Stunden freigenommen, damit er nicht übereilt einen Kaufvertrag zu einem Auto unterschrieb, dass sich nachher als kaputte Karre rausstellen würde. Beim Autohändler angekommen, es war ein sehr großes Gelände mit vielen Gebrauchtfahrzeugen, schaute er sich nach einem geeigneten Auto um. Kaum war er beim dritten Auto angekommen, was von außen seinen Vorstellungen entsprach, kam auch schon der Autohändler an und wollte wissen, ob er ihm helfen konnte. Jens wollte sich aber erst einmal einen Überblick verschaffen und antwortete nicht. Nach einer erneuten Frage des Verkäufers, schüttelte Jens den Kopf und ging zu einer anderen Ecke auf dem Autogeländehandel. Im Seitenblick konnte er sehen, wie der Verkäufer zurück blieb. Ihn konnte er nachher noch nach Einzelteilen fragen, wenn er sich für ein Auto entschieden hatte. Nach einer Stunde hatte Jens den ganzen Autohandel überschaut und hatte sich für zwei Autos interessiert, die seinen Vorstellungen entsprachen. Nun schaute er sich nach dem Verkäufer um und sah diesen mit einem anderen Autointeressierten reden, die wie wild mit den Händen und Armen diskutierten, wie Jens aus der Ferne sehen konnte. Von Beruf etwas neugierig, ging er langsam auf diese Menschen zu und langsam konnte er auch verstehen, was diese Kunden so aufregte. Sie hatten ein Auto gekauft, dass nach nur zwei Wochen eine neue Batterie und eine neue Kupplung brauchte, obwohl diese ja schon beim Autokauf kaputt gewesen sein mussten. Jens dachte an sein eigenes Vorhaben und war nun froh, sich genug Zeit genommen zu haben, dass ihm genau das nicht selbst passierte. Beim fortgehen hörte er noch, wie der Verkäufer des Autos sich versuchte rauszureden, aber die Autokäufer waren viel zu sehr aufgebracht und redeten nun auch von vorsätzlichen Betrug, als sie hier das Auto kauften. Als Vertreter wusste Jens selbst, wie man mit Kunden umgehen musste, wenn man etwas verkaufen wollte und wunderte sich über die Strategie des Verkäufers, wie der sich aus der peinlichen Situation befreien wollte. Seine Argumente waren einfach zu platt und das merkte er auch selbst. |
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