Die Erbschaft





Die Erbschaft und das Testament

Leider kam es in der Familie Huke zu einem Todesfall. Der Mann einer sehr eingebildeten Frau, die selbst noch nie gearbeitet hat, war bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Morgens hatte sie sich noch ganz normal von ihrem Mann verabschiedet, als er ins Büro fuhr.

Als sie grade dem Hauspersonal die Tagesarbeit aufgab, klingelte das Telefon. Ärgerlich, weil sie in ihrer Aufgabenverteilung unterbrochen wurde, ging sie die paar Schritte zum Telefon und nahm ab. Die andere Stimme am Telefon stellte sich als Kommissar der Polizei vor und bat sie ins Präsidium, weil er sich mit ihr unterhalten wollte. Den Grund sagte er nicht wirklich, nur das eben um ihren Mann geht. Auch auf ihr nachfragen bekam sie keine weiteren Informationen. Sie legte auf und versuchte gleich darauf ihren Mann zu erreichen, aber dieser ging auch nach vielen Klingelzeichen nicht ans Telefon.

Etwas verunsichert überlegte sie ihren Rechtsanwalt anzurufen, weil sie ungern bei der Polizei etwas falsches sagen wollte. Ihr Anwalt hob den Hörer auch nach dem zweiten Klingelzeichen ab und nannte seinen Namen. Die Ehefrau erzählte kurz ihr Anliegen und der Rechtsanwalt sagte zu, ebenfalls sofort zur Polizei zu fahren und sie dort zu treffen. 

Etwas langsamer in ihren Bewegungen machte sie sich fertig und ohne ein weiteres Wort an das Hauspersonal, was immer noch wartend im Zimmer stand, machte sie sich auf den Weg zum Präsidium. Der Rechtsanwalt stand schon auf der Treppe vor dem Eingang und gab ihr höflich die Hand, als sie bei ihm angekommen war. Zusammen betraten sie das etwas düstere Büro des Kommissars. Dieser hatte eine Akte in der Hand und schaute nun aber auf.

Die folgenden Worte wusste die Frau nicht sofort einzuordnen, denn der Kommissar sprach von einem Verkehrsunfall, bei dem ihr Mann ums Leben gekommen ist. Sie sollte ihn nun identifizieren, was ihr aber im Moment nicht möglich war. 

Sie vereinbarten einen morgigen Termin und verließe schweigend das Büro.



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Draußen auf der Strasse dachte sie als erstes an ihre Zukunft, denn da sie noch nie gearbeitet hat, keinen Einblick in die finanziellen Verhältnisse ihres Mannes hatte, wusste sie überhaupt nicht, wie es weitergehen sollte. Sie schaute ihren Rechtsanwalt an, der immer noch neben ihr ging und fragte nach einem möglichen Testament und ob er über die finanziellen Dinge bescheid wusste. Erstaunlicher Weise war der Rechtsanwalt gut informiert und hatte sogar detaillierte Fakten im Kopf, als hätte er schon vom dem Tod ihres Mannes gewusst und sich vorbereitet. Er sprach nun von einigen Aktien, Wertpapieren und auch von Geld, was auf dem Konto ist. Auch wenn sie nun über ihre Zukunft weniger besorgt war, fragte sie nach einem Testament, was die Erbschaft verbindlich regeln würde. Das es ein Testament geben würde, bejahrte der Rechtsanwalt, aber seine Blicke waren sehr getrübt.

Was hat es mit der Erbschaft und dem Testament auf sich?

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