Detektivgeschichte





Detektivgeschichte

Der Traum von Rolf war es, einmal Detektiv zu werden. Er hatte sich alle Detektivgeschichten, die er in die Hände bekam, durchgelesen und war immer wieder begeistert von den Handlungen, die ein Privatdetektiv durchleben durfte. Ihm war schon klar, dass die Welt aus den Detektivgeschichten in den Büchern mit dem wahren Leben eines Detektivs nichts zu tun hat und so ein Leben schon harte Arbeit ist. Dennoch malte er sich immer wieder aus, wie er auf Gangsterjagd gehen würde und den Gangster dann überführen würde, wenn er ihn überführt hatte. 
Vor ein paar Wochen hatte Rolf sein Abitur hinter sich gebracht und nun ging es darum, eine passende Detektei zu finden, wo er eine Ausbildung zum Privatdetektiv machen konnte. Rolf wollte natürlich nicht so eine Detektei, wo es nur langweilige Beobachtungen geben würde, sondern er wollte voll auf Verbrecherjagd, wie er immer in den Büchern gelesen und auch in den Filmen gesehen hat. Die Suche nach der richtigen Detektei sollte sich aber nicht als so einfach erweisen, wie er sich vorgestellt hatte. Es gab zwar in der Stadt, wo er wohnte, sehr viele Rechtsanwaltskanzleien, aber so richtige Detekteien, wo das Leben spielte, gab es nur sehr wenige. Rolf schaute in die Zeitung und suchte in den Stellenanzeigen, ob vielleicht sogar irgendwo ein angehender Privatdetektiv gesucht wurde, aber leider fand er nichts Entsprechendes. 
Um seinen Traum als Detektiv wie in den Detektivgeschichten näher zu kommen, machte er sich einfach auf den Weg. Er hatte sich vorher einige Detekteien aus dem Telefonbuch rausgesucht und wollte sein Glück in einem persönlichen Gespräch suchen. Davon versprach er sich auch mehr, denn er war sehr redegewandt und konnte so auch überzeugen.
Als er bei der ersten Detektei auf seiner doch relativ kurzen Liste angekommen war, schaute er sich das Haus von unten an, was irgendwie ein Bürohaus war und schon aussah, was aber gerade nicht seinen Vorstellungen entsprach. Dennoch ging er die zwei Treppen zur Kanzlei hoch und klingelte. Ein Mann im Anzug öffnete ihn und fragte nach seinem Anliegen. Rolf stellte sich höflich vor und fragte nach einem Ausbildungsplatz. Leider schüttelte der Man sofort den Kopf. Rolf konnte aber durch die Tür das saubere Büro mit Computern sehen und war dadurch nicht sehr enttäuscht, dass er hier seine Ausbildung nicht machen konnte. Von einer Detektivkanzlei hatte er ganz andere Vorstellungen.
Bei der zweiten Adresse hatte er auch kein Glück, weil dort niemand anzutreffen war. Die dritte Detektei, die auf seiner Liste stand, befand sich in einem heruntergekommenen kleinen alten Backsteinhaus, wo die Fenster kaum das Licht durchließen, die von innen nach außen wollten. Rolf sein Atem wurde schneller, weil diese Kanzlei dem Anschein nach genau seinen Vorstellungen entsprach.

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Als er gerade klingeln wollte, hörte er hinter sich ein Auto anhalten, das direkt neben ihm zum halten kam. Ein Privatdetektiv, wie sie in Büchern beschrieben waren, mit dunkler Sonnenbrille steig aus dem Auto. Sein Blick haftete auf Rolf, der zum ersten mal in seinem Leben kein Wort herausbrachte. Rolf konnte den anderen Wagen hinter dem Auto des Privatdetektivs nicht sehen, in dem sein Vater saß und sich vor lachen kaum halten konnte.
Rolf nahm allen Mut zusammen und sprach den Privatdetektiv an
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