Die lange Observation





Die Observation

Der Detektiv, der heute wieder in einem Kaffee saß und ein Haus beobachtete, war es gewohnt, dass es oft nicht so schnell ging, wie es von seinen Mandanten erwatet wird. Auch dieser neue Fall, wo es um einen krankgeschriebenen Arbeitnehmer ging, brauchte seine Zeit, weil sich der Verdächtige nichts anmerken ließ und den Anschein gab, dass er wirklich krank war. Da auf dem Krankenschein kein Grund für die Arbeitsunfähigkeit stand, wollte der Arbeitgeber, also der Mandant des Privatdetektivs, genau wissen, was seinem Angestellten fehlte. Dieser war öfter krankgeschrieben, erzählte aber auf der Arbeit nie, dass er irgendwelche Leiden hätte. Er machte ein regelrechtes Geheimnis um seine Krankschreibungen.

Der Privatdetektiv schaute immer wieder durch das Fenster auf den Hauseingang des Verdächtigen, wenn man ihn überhaupt so nennen kann, der noch war ja nichts bewiesen. Die letzte Woche hatte er aufmerksam seine Observation des Beschuldigten gemacht, aber nichts feststellen können. Außer einkaufen und spazieren gehen gab es wohl keine Beschäftigungen, die er seinen Mandanten berichten konnte. 

Da sein Mandant aber stur blieb und er seinen Auftrag zur Observation weiterführen sollte, blieb der Privatdetektiv an seinen Objekt, wie er selbst immer über seine Verdächtigen sprach, dran und folgte ihm auf Schritt und Tritt, wenn dieser seine Wohnung verließ.

Dieser konnte auch immer gut erkannt werden, denn er trug entsprechend der kalten Jahreszeit einen roten Mantel, der weit zu sehen war. So konnte der Privatdetektiv auch immer genügend Abstand halten, um selbst nicht bemerkt zu werden..

Gerade wollte der Detektiv einen neuen Kaffee bestellen, was wäre schon sein Dritter gewesen, als er die Haustüre sich bewegen sah, die er nie aus dem Auge ließ. Etwas erstaunt schaute er auf den Mann, der eindeutig sein Objekt war, aber diesmal sehr fein angezogen war. Er trug einen dunklen Anzug und winkte einem Taxi, dass auf der anderen Straßenseite fuhr. Der Privatdetektiv musste sich beeilen. 

Obwohl er sonst immer zu Fuß den Mann verfolgt hatte, war er als erfahrender Privatdetektiv immer auf alles gefasst und hatte sein Auto in der Seitenstrasse direkt neben dem Kaffee geparkt. Nach dem er bezahlt hatte, zu seinem Auto geeilt war, konnte er gerade sehen, wie der Mann in das Taxi stieg und stadtauswärts fuhr. Der Privatdetektiv ordnete sich drei Autos hinter dem Taxi ein, um etwas auf Abstand bleiben zu können. Die Fahrt führte ihn runter zum Hafen, wo es eigentlich nur teure Jachten gab, die sich der Verdächtige aber gar nicht leisten konnte bei seinem Gehalt.

Was wollte der Mann am Hafen und was würde der Detektiv bald sehen?

 

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Mögliches Ende der Observation:

Der Mann hat ein Geheimnis.

Die Observation bringt wieder nichts.

Der Mann ist nicht krank.

Was hatte der Mandant vor?


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