Mietwagen ordern





Der Mietwagen

Heute hatte der Privatdetektiv richtiges Pech, denn er hatte einen wichtigen Auftrag, aber sein Auto sprang nicht an. Den Termin bei seinen Mandanten hatte er deshalb schon verpasst, den konnte er aber wenigstens per Telefon absagen.

Jetzt ging es aber darum, dass er zu dem Verdächtigen musste, um zu schauen, ob und wohin er das Haus verlässt. Dieser stand unter dem Verdacht, trotz seiner Krankschreibung irgendwo zu arbeiten. Da dieser Verdächtige von Beruf Bauingenieur war, musste der Privatdetektiv nachvollziehen können, wo dieser einer eventuellen Schwarzarbeit nachging.
So leicht konnte man in diesem Fall keine Beweise sichern, denn wenn der Verdächtige in einem Bürohaus verschwand, war es schwer, ihm unauffällig zu folgen.

Was sollte er nun tun. Ein Privatdetektiv kann ja schlecht mit einem Bus zu einer Beobachtung fahren. Er brauchte ein neues Auto und überlegte sich, wo er schnell einen Mietwagen ordern könne. Auf so einen Fall war er nicht vorbereitet und kannte auch keine Mietwagenfirma hier in der Nähe. Bisher war auf seinen Wagen immer verlass.
Nach etwas nachdenken rief er deine Sekretärin an und ließ sich die Nummer einer Mietwagenfirma geben. Er hatte diesmal mehr Glück, denn zwei Strassen weiter war eine Firma, wo er einen Mietwagen ordern könnte. 

Eiligst machte er sich auf den Weg zu diesem Mietwagenverleih. Als er dort angekommen war, traute er seinen Augen nicht. Ein Mann ging gerade in die Tür, die der Verleihfirma gehörte und wollte sich wohl einen Mietwagen ausleihen. Normalerweise wird dies ein alltägliches Geschehen bei einer Mietwagenfirma sein, aber dieser Mann? Dieser Mann war der Verdächtige, den er beschatten sollte. Was nun? Er konnte ja schlecht mit einem Leihwagen der gleichen Firma einen Verdächtigen folgen, der einen Wagen von der selben Leihfirma fuhr. Auffälliger ginge es ja gar nicht mehr.

Der Privatdetektiv stellte sich etwas hinter einen Baum und wartete erst mal ab. Komischerweise kam der Verdächtige nicht wieder aus dem Büro der Mietwagenfirma. So lange kann doch der Papierkram nicht dauern, dachte er. Nach weiteren zehn Minuten ging der Privatdetektiv langsam über die Strasse und wollte nachsehen, ob er den Verdächtigen sehen konnte. Als er etwa 20 Meter vom Haus entfernt war, konnte er in dem Hauseingang weitere Firmenschilder sehen. Aufmerksam las er die Namen der dort ansässigen Firmen und als vorletzter Name las er in großen Buchstaben, dass es hier im Hinterhaus eine Baufirma gab.

Die Gedanken des Detektivs überschlugen sich. Auch wenn er jetzt erst überlegen musste, wie er weiter vorgehen sollte, die Verfolgungsfahrt hatte hier geendet, ohne dass er sein Auto brauchte oder einen Mietwagen ordern musste.

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