Der ertappte Privatdetektiv





Der Privatdetektiv und sein neuer Partner

Ein Privatdetektiv konnte sich vor Mandanten nicht retten und musste schon einige Aufträge ablehnen, obwohl sie lukrativ erschienen. Im Moment hatte der Detektiv, der ein sehr erfahrener "Schnüffler" war, sechs verschiedene Mandanten, wo er je einen Auftrag übernommen hatte. 

Er musste sich seinen Tag sehr genau einteilen, wenn er alle Aufträge zur Zufriedenheit seiner Mandanten erledigen wollte. Bisher hatte er noch keinen Mandanten enttäuschen müssen und immer Beweise im Sinne seiner Auftraggeber finden können.

Heute Morgen saß der Privatdetektiv am Schreibtisch in seinem Büro und hatte noch einige Telefonanrufe zu erledigen. Während eines Gesprächs klingelte es an der Tür und er legte den Hörer nach einer kurzen Entschuldigung zur Seite, um zu schauen, wer es war, der ihn so früh am morgen aufsuchte. 

Einen neuen Mandanten hätte er jetzt eh nicht annehmen können.
Als er die Tür öffnete, sah der Privatdetektiv einen Mann, der etwas mürrisch schaute und um ein Gespräch bat. Obwohl der Detektiv zeitlich eingeschränkt war, bat er den Mann in sein Büro und bot ihm einen Stuhl an. Dieser setzte sich, holte einen Notizblock heraus und fing an daraus vorzulesen.

Der Privatdetektiv traute seinen Ohren nicht, denn das was er da hörte, war sein gestriger Tagesablauf, inklusive aller Orte, wo er einen Verdächtigen, der einer Unterschlagung beschuldigt wurde, beobachtet hatte. 

Als er den fremden Man wieder ansah, konnte er ein Lächeln erkennen, denn dieser hatte sofort seine Unsicherheit bemerkt. Ohne ein weiteres Wort aus seinem Notizblock vorzulesen, sah er den Privatdetektiv an und fragte, ob er nicht einen Partner bräuchte, denn er hätte ja jetzt seine Fähigkeiten bewiesen, dass er etwas als Detektiv verstand. 

Entschuldigend brachte er noch heraus, dass er schon mehrere Tage den Privatdetektiv beobachtet hatte, um genau mit so einer Überraschung nach einer Arbeitsuche bei ihm vorzusprechen.

Der Detektiv hatte seit Jahren immer alleine gearbeitet, weil er sehr flexibel und vor allem sehr spontan in seinen Handlungen war und er eventuelle Absprachen mit Partnern oder Mitarbeitern als Zeitverschwendung ansah. 

Da er aber von den Vorlesungen des fremden Mannes sehr angetan war und sich auch irgendwie ertappt sah, wollte er es mit ihm versuchen. Nun lachten Beide, denn sie hatten Beide aus der Situation ihren Gewinn ziehen können. Der Privatdetektiv brauchte keine Mandanten mehr absagen und der fremde Mann hatte sein Ziel erreicht und nun waren sie Partner in der Kanzlei.

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