Der Rechtsanwalt





Der Rechtsanwalt

Wie immer hatte der Rechtsanwalt sehr viel zu tun. Im Moment waren es vier Mandanten, deren Aufträge der Rechtsanwalt angenommen hatte. Da er alleine arbeitete, konnte er die aufkommen nur dann zur Zufriedenheit der Mandanten erfüllen, wenn der Abend sehr lange arbeitete. 
Auch heute wieder hatte er noch sehr viele Berichte zu schreiben, die am Morgen mit dem Mandanten besprechen wollte. Es war schon bereits nach 9:00 Uhr abends als das Telefon klingelte. Erstaunt hob er ab und wartet gespannt, was man so spät abends noch von ihm wollte. Es war ein Mandant, die unter dem Verdacht stand, einen Versicherungsbetrug zu begehen, deren Mandat er erst heute Morgen übernommen hatte. Mit aufregenden Worten erzählte der Mandant, der seine scheinbar gestohlenen Gemälde und Skulpturen im zum Kauf wieder angeboten wurden. Das gab dem Fall eine ganz neue Wendung, was die Unschuld seines Mandanten bestätigte.
Der Rechtsanwalt verabredete sich für den nächsten Morgen, um Einzelheiten zu besprechen und ob man der Polizei von den neuen Fakten berichten sollte oder erst noch weitere Beweise sammeln wollte. Der Mandant wollte sich zwar nicht beruhigen, willigte aber ein.
Am nächsten Morgen fuhr der Rechtsanwalt für seinen Mandanten, der auch gleich auf den ersten Klingelzeichen öffnete. Unruhig führte er den Rechtsanwalt in seinem Büro und spielte ihm das Tonband vor, auf dem das Telefonat von gestern Abend aufgezeichnet wurde. Deutlich war zu hören, dass der Anrufer die Wertgegenstände gestohlen hatte und nun gegen ein Lösegeld wieder herausgeben wollte.
Da dem Rechtsanwalt sein Anliegen war, den Verdacht des Betruges aus dem Weg zu räumen, schlug er vor, der Versicherung und der Polizei die Sachlage offen zulegen.
Der Mandant willigte ein und so fuhren sie sofort zur Polizei. Der Kommissar hörte sich die neuen Sachverhalt ein, schaute etwas verlegen zu Boden und bedankte sich dann bei dem Rechtsanwalt.
Da der Erpresser im Laufe des Tages wieder anrufen wollte, verabredeten sie sein Telefon zu überwachen und eine Polizeistreife vor dem Haus zu postieren.


 

 

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 Als diese Maßnahmen in die Wege geleitet wurden begab sich der Rechtsanwalt mit seiner Mandant wieder in dessen Büro.
Plötzlich klingelte das Telefon, die polizeiliche Telefonüberwachung war aber noch nicht angeschlossen, wo auf der Mandant ängstlich zum Rechtsanwalt schaute. Dieser nickte nur unter Mandanten an den Hörer ab.
Wie erwartet war es der Erpresser, der nun die Geldübergabe besprechen wollte. Der ausgedachte Plan zur Übergabe hörte sich aber so merkwürdig an, dass dem Mandanten der Verdacht aufkam, er würde den Erpresser persönlich kennen.

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