Der Arbeitsplatz





Der Arbeitsplatz

Der Chef hatte einen älteren Mitarbeiter, der schon viele Jahre in seiner Firma arbeitete, im Verdacht, dass er neben seiner eigentlichen Arbeit noch einige private Dinge während seiner Arbeitszeit machte. Leider konnte er ihn noch nicht überführen, aber seine Erfolge im Abschluss von Versicherungsabschlüssen, gingen immer weiter zurück.
Normalerweise brauchte ihn das nicht stören, weil er seine Leute auf Provisionsbasis bezahlte, aber da es auch ein Grundgehalt gab, schien sich dieser Mitarbeiter nicht mehr sonderlich anzustrengen und sich mit dem Grundgehalt zufrieden zu geben.
Als Chef wollte er das auch nicht auf sich sitzen lassen, denn abgesehen vom Prinzip hatte er selbst einen sehr hohen Anspruch an seine Arbeit, die auch von den Mitarbeitern forderte.

Abends kontrollierte der öfter den Computer des Mitarbeiters, wie auch bei den anderen Angestellten, aber er konnte nichts sehen, denn der Computer wurde wohl abends immer von allen Verläufen gesäubert, die einen Beweis darstellten könnten. Da er aber endlich Klarheit haben wollte, suchte er die Hilfe eines Privatdetektivs, der neben der gesunkenen Arbeitsleistung auch sonst erkunden sollte, was mit diesem Mitarbeiter los war. Einfach kündigen war gegen sein Prinzip, weil er gerne die Kontrolle über alles übernahm und nur auf klaren Dingen entschied. So hatte er es sein ganzes Leben gehalten, was er nun auch nicht ändern wollte, auch wenn er immer ratloser wurde und einer Entscheidung unruhig entgegensah.

Mit nachdenklichem Blick sah er durch die Büroscheibe, die seinen Arbeitsplatz von denen der Mitarbeiter trennte, schaute auf die Bewegungen des verdächtigen Mitarbeiters und griff zum Telefon, um einen ihm empfohlenen Privatdetektiv anzurufen. Dreimal klingelte es, bevor eine dunkle Stimme Hallo sagte und sich nach dem Anliegen erkundigte. Der Chef holte einmal tief Luft und sagte, wer er seih. Da es sich um eine Empfehlung von einem guten Geschäftspartner handelte, brauchte er auch nicht viel erklären bzw. erzählen, denn der Privatdetektiv war bereits informiert. 

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Sie verabredeten einen Termin, wo sie dann nähere Einzelheiten besprechen wollte. Dieser Zeitpunkt sollte bereits am nächsten Tag erfolgen, wie er mit dem Privatdetektiv vereinbaren konnte. Beim auflegen des Hörers sah er wieder zu seinem Mitarbeiter, der ebenfalls gerade den Telefonhörer auflegte. Normalerweise war das nichts besonderes, aber auch er schaute nun etwas nachdenklich durch die Scheibe zu seinem Chef und schrieb etwas in seinen Terminkalender. 

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