Das schmutzige Fenster





Das schmutzige Fenster

Jeden Morgen, wenn der Dachdecker zu seiner Arbeit ging, kam er an einem Haus vorbei, wo alle Fenster, bis auf ein Fenster im Obergeschoss, blitzblank geputzt waren. Ihn wunderte dies natürlich, weil hinter dem schmutzigem Fenster auch ständig ein flackern zu sehen war, wie man es sieht, wenn der Fernseher an ist. Irgendwie ließ ihm das schmutzige Fenster keine Ruhe und heute hatte er sich vorgenommen, auf dem Nachhauseweg etwas genauer zu schauen, wer in diesem Haus überhaupt wohnte, denn so oft er auch diesen Weg an diesem Haus vorbei ging, er hatte noch niemanden heraus- oder hereingehen sehen.

Den ganzen Tag bei der Arbeit waren seine Gedanken bei diesem schmutzigen Fenster und er malte sich die schrecklichsten Gedanken aus und war fast davon überzeugt, dass dort jemand gegen seinen Willen festgehalten wurde. Die Stunden vergingen und er schaute sehr oft auf seine Uhr, wann er endlich Feierabend haben würde, um der Sache mit dem schmutzigem Fenster auf den Grund gehen zu können.
Nach dem Mittagessen rief ihm aber seine Frau an, dass er sie von der Arbeit, sie arbeitete in der Nachbarstadt in einem Rechtsanwaltsbüro, abholen möchte, weil sie mit ihm zusammen noch einkaufen wollte. Vielleicht waren es auch die Geschichten, die ihm seine Frau aus den Gerichtsfällen erzählte, die ihm mit dem schmutzigen Fenster auf diese verrückten Ideen brachten, denn normalerweise war er nicht neugierig. Bedingt durch den Wunsch seiner Frau würde er sein Vorhaben, was sich wohl hinter dem schmutzigen Fenster abspielen würde, auf den nächsten Tag verschieben müssen.

Abends kurz nach dem Abendbrot dachte er wieder an das schmutzige Fenster und konnte sich auch nicht ablenken. Er zog sich einen Mantel über, weil es draußen schon recht frisch war und ging vor das Haus. Der Weg zu dem Haus mit dem verdächtigen Fenster war nicht weit und als er dort angekommen war, konnte er deutlich dieses flackern durch die schmutzige Fensterscheibe sehen. Irgendwie war ihm auch, als wenn jemand in dem Zimmer war, denn ab und an war ein dunkler Schatten durch das schmutzige Fenster zu sehen. 

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Was war das bloß? Er entschloss sich, der Sache auf den Grund zu gehen und hastete die paar Schritte zu dem Haus und las auf dem Klingelschild, das dort ein Rechtsanwalt wohnte, denn es gab auch eine ausführliche Bürobeschreibung auf dem Firmenschild neben der Klingel. Irgendwie bekam er aber nun doch ein komisches Gefühl, so wie ein Detektiv vor dem fremden Haus zu stehen. Was sollte er machen? Redete er sich nur alles ein oder gab es hier doch etwas, was nicht mit rechten Dingen zuging?

Demnächst die Fortsetzung. 

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